Stadt Kehl

Wohnungsbrand, Neumühler Straße, Kernstadt

20.12.2015

Brand macht Wohnhaus unbewohnbar. Der Rauchwarnmelder hat einer Bewohnerin und ihrem Kleinkind am Samstagabend das Leben gerettet: Die Frau war beim Kochen müde geworden, hatte sich hingelegt und war eingeschlafen. Unterdessen war in der Küche ein Brand ausgebrochen - die Frau wurde durch das Warnsignal des Rauchmelders geweckt und konnte sich mit ihrem Kleinkind aus dem Haus ins Freie retten. Der Bewohner der Dachwohnung kletterte auf das Dach des Hauses, weil er durch das verrauchte Treppenhaus nicht mehr flüchten konnte. Alle drei Hausbewohner wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen. Den Sachschaden an dem Gebäude in der Neumühler Straße schätzt die Feuerwehr auf rund 150 000 Euro. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

 

Um 19.16 Uhr war die Kehler Feuerwehr alarmiert worden, nachdem ein Passant vom Mittelplatz aus gesehen hatte, dass aus einem Fenster des Hauses in der Neumühler Straße Flammen schlugen. Mit dem Hubrettungsfahrzeug konnte der Mann, der sich aufs Hausdach geflüchtet hatte, gerettet werden - er wurde, wie auch die Mutter mit ihrem Kind, ins Krankenhaus gebracht. Die dritte Wohnung im Gebäude war gerade nicht bewohnt.

Zur Sicherheit wurden zunächst auch die Bewohner der beiden Nachbarhäuser gebeten, ihre Wohnungen zu verlassen; sie konnten jedoch nach einer halben Stunde wieder in die Gebäude zurückkehren, nachdem das Feuer im Haus in der Neumühler Straße unter Kontrolle war.

Im Anschluss an die Löscharbeiten entfernten Feuerwehrleute den Vollwärmeschutz an der Hausfassade, um sicherzustellen dass sich darunter keine Glutnester mehr befanden.

Gegen 22.30 Uhr war der Einsatz, an dem 55 Rettungskräfte unter Leitung von Brandoberinspektor Viktor Liehr beteiligt waren, beendet. Die Kehler Feuerwehr war mit zwei Löschzügen aus der Kernstadt und dem Ausrückbereich 2 Auenheim/Leutesheim im Einsatz. Aus Willstätt war eine Führungsunterstützungseinheit mit vier Mann vor Ort; das Deutsche Rote Kreuz Kehl war mit drei Rettungskräften in der Neumühler Straße präsent. Auch der Notfallseelsorger war im Einsatz.

Da es sich bei dem Gebäude, in dem der Brand ausgebrochen war, um ein Haus der Städtischen Wohnbau GmbH handelt, war auch deren Geschäftsführer Walter Springmann vor Ort. Er kümmerte sich noch am Abend darum, dass die Bewohner der Neumühler Straße 5 anderweitig untergebracht werden können.

Für die Kehler Feuerwehr war es der 400. Einsatz in diesem Jahr.

 
 
 
 
 
 

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